Auf der A5 bei Ottersweier ist am Mittwochnachmittag ein Auto in Brand geraten. Die Fahrbahn in Richtung Basel musste während der Löscharbeiten zeitweise komplett gesperrt werden. Gleichzeitig sucht die Polizei nach dem Fahrer, der sich offenbar vom brennenden Fahrzeug entfernt hat.
Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten den Fahrzeugbrand gegen 14.50 Uhr. Feuerwehr und Polizei sind im Einsatz. Im Zuge der Löscharbeiten wurde die A5 in Fahrtrichtung Süden kurzfristig vollständig gesperrt.
Unklar ist derzeit, wo sich der Fahrer vom brennenden Auto befindet. Nach Angaben der Polizei soll er sich offenbar über die Leitplanke in Richtung eines Waldes entfernt haben. Polizeikräfte suchen nach ihm.
Warum der Mann das Fahrzeug verlassen und sich anschließend entfernt haben soll, ist bislang nicht bekannt. Auch zur Ursache vom Brand macht die Polizei derzeit keine Angaben.
Der Einsatz dauert nach dem aktuellen Stand der Polizeimeldung an.
Update 17. September:
Nach dem Fahrzeugbrand auf der A5 bei Ottersweier sucht die Polizei weiterhin nach dem Fahrer vom ausgebrannten Mazda. Die Ermittler gehen davon aus, dass seine Flucht damit zusammenhängen könnte, dass das Auto bereits außer Betrieb gesetzt war und gestohlene Kennzeichen trug.
Der Mazda war nach Angaben vom Polizeipräsidium Offenburg seit dem 31. August außer Betrieb gesetzt. Die daran angebrachten Kennzeichen waren demnach am 1. September in Kehl gestohlen worden. Die Identität vom Fahrer ist weiterhin unbekannt.
Zeugen beschrieben den Gesuchten als etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann mit kurzen schwarzen Haaren. Er soll eine Jeans und eine dunkle Jacke getragen sowie einen hellblauen Rucksack dabeigehabt haben.
Der Mazda war am Mittwochnachmittag gegen 14.50 Uhr auf der A5 in Richtung Basel in Brand geraten. Der Fahrer entfernte sich anschließend laut Polizei über die Leitplanke in Richtung eines Waldes.
Die Brandursache dürfte nach den bisherigen Ermittlungen ein technischer Defekt gewesen sein. Für die Lösch- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn Richtung Süden zeitweise komplett gesperrt werden. Dadurch entstand ein Stau von bis zu vier Kilometern. Kurz vor 17.30 Uhr waren wieder alle Fahrstreifen frei.
Die Ermittlungen zur Identität vom gesuchten Fahrer dauern an.

