ORTENAUKREIS

Rust: Unternehmen beraten über Fachkräfteeinwanderung

Wie können Betriebe schneller und einfacher Arbeitskräfte aus dem Ausland einstellen? Darüber haben Unternehmen aus der Region bei einem Treffen im Europa-Park in Rust mit der Bundesagentur für Arbeit gesprochen. Eingeladen hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Yannick Bury aus dem Wahlkreis Emmendingen-Lahr.

An dem Austausch nahm auch Vanessa Ahuja, Vorständin der Bundesagentur für Arbeit, teil. Im Mittelpunkt stand die geplante sogenannte Work-and-Stay-Agentur der Bundesregierung.

Unternehmen wünschen sich schnellere Verfahren

Die geplante Agentur soll die bislang auf verschiedene Stellen verteilten Verfahren zur Einwanderung von Fach- und Arbeitskräften bündeln und vereinfachen.

Bei dem Treffen in Rust schilderten Unternehmen aus Mittelstand, Industrie und Handwerk, welche Schwierigkeiten sie derzeit bei der Einstellung von Arbeitskräften aus dem Ausland erleben.

Nach Angaben aus Burys Abgeordnetenbüro wünschen sich die Betriebe vor allem besser planbare Abläufe, feste Ansprechpartner und durchgängige Verfahren. Ziel sei, dass angeworbene Arbeitskräfte möglichst zügig ihre Beschäftigung aufnehmen können.

Die Rückmeldungen sollen in die politischen Entscheidungen zur Ausgestaltung der neuen Agentur einfließen. Diese stehen laut Pressemitteilung in den kommenden Wochen an.

Europa-Park zeigt eigenes Integrationskonzept

Vor dem Gespräch besichtigten Bury und Ahuja den Europa-Park. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Welcome Center und Unterkünfte für Beschäftigte.

Bei dem Rundgang ging es darum, wie die Integration internationaler Arbeitskräfte in einem Betrieb organisiert werden kann.

„Das konkrete Feedback und die Anregungen der Praktiker muss jetzt in die weiteren Entscheidungen einfließen“, erklärte Bury. Die künftigen Verfahren müssten sich daran orientieren, was Unternehmen tatsächlich benötigen.

Bild: Abgeordnetenbüro Dr. Yannick Bury MdB

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