ORTENAUKREIS

Ortenau: Weinlese bringt mehr als vier Millionen Kilo Ernte

Der Ortenauer Weinkeller hat seine Weinlese 2026 mit einer Erntemenge von mehr als vier Millionen Kilogramm abgeschlossen. Damit wurde nach Angaben des Unternehmens mehr eingebracht als erwartet. Die Trauben seien überwiegend gesund, allerdings hätten einige Lagen in der Ortenau stärker unter der Trockenheit gelitten.

Die Lese begann bereits Ende August mit Spätburgunder und Cabernet Dorsa im nördlichen Teil vom Einzugsgebiet, das sich nach Angaben vom Ortenauer Weinkeller von Baden-Baden bis Ettenheim erstreckt. Am 17. September war die Ernte nach 17 Tagen abgeschlossen.

Betriebsleiter Christian Danner bewertet die Qualität der Trauben als sehr gut. In den Wochen vor der Lese hätten sie geschmacklich noch einmal deutlich an Reife gewonnen. Weil die Öchslegrade bereits früh weit fortgeschritten waren, wurde mit der Ernte teilweise bewusst gewartet. Zwischenzeitlicher Regen habe die weitere Reifung unterstützt, während die Mostgewichte stabil geblieben seien.

Trockenheit sorgte für regionale Unterschiede

Bei den Erträgen gab es nach Angaben vom Weinkeller deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Lagen. Weinberge, die Anfang August Regen abbekamen und Wasser im Boden besser speichern konnten, erzielten gute Erträge.

Andere Reben, darunter auch solche in der Ortenau, litten stärker unter der Trockenheit. Die dort geernteten Trauben wurden im Weinkeller separat angenommen und sollen schonend ausgebaut werden.

Die ersten Moste weisen laut Unternehmen eine intensive Fruchtigkeit auf. Für den Jahrgang 2026 erwartet der Ortenauer Weinkeller fruchtbetonte Weißweine sowie intensive Rotweine. Bei den roten Rebsorten habe die hohe Sonneneinstrahlung während der Vegetationsperiode für eine besonders ausgeprägte Farbausbildung gesorgt.

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