(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Kreisverband Freiburg
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Kinder und Jugendliche sollen nach dem Willen vom Deutschen Roten Kreuz deutlich mehr Erste Hilfe in der Schule lernen. Zum Welt-Erste-Hilfe-Tag am 12. September fordern DRK und Jugendrotkreuz, Gesundheits-, Krisen- und Lebensrettungskompetenzen verbindlich in den Bildungsplänen aller Bundesländer zu verankern.
Die Forderung geht dabei weit über einzelne Erste-Hilfe-Kurse hinaus. Vorgesehen ist ein Mindestumfang von 24 Unterrichtsstunden pro Schuljahr. Dazu sollen neben Erster Hilfe und insbesondere Wiederbelebung auch Gesundheitskompetenz sowie die Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen gehören. Die Inhalte sollen in bestehende schulische Lernstrukturen integriert werden.
Nach Einschätzung vom DRK könnten jährlich mindestens 10.000 zusätzliche Menschenleben gerettet werden, wenn alle Menschen die Grundlagen der Wiederbelebung beherrschen würden.
Juniorhelfer schon in der Grundschule
Der DRK-Kreisverband Freiburg setzt bereits auf Erste-Hilfe-Ausbildung für Kinder und Jugendliche. Neben Erste-Hilfe- und kostenlosen Reanimationskursen betreut er gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Schulsanitätsdienste und das Juniorhelfer-Programm an Schulen im Kreisverbandsgebiet.
Bereits Grundschüler können dabei lernen, kleinere Verletzungen zu versorgen, einen Notruf abzusetzen und in einer Notsituation richtig zu reagieren. Ab der siebten Klasse können Jugendliche im Schulsanitätsdienst mitarbeiten. Dort erhalten sie eine umfassendere Erste-Hilfe-Ausbildung und unterstützen gemeinsam mit einer verantwortlichen Lehrkraft bei medizinischen Zwischenfällen an der Schule.
„Jedes Kind sollte am Ende seiner Schulzeit wissen, was im Notfall zu tun ist – und den Mut haben, auch zu handeln“, sagt Jochen Hilpert, Vorstand vom DRK-Kreisverband Freiburg.








