(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Waldkirch
Farbenfrohe Kunstwerke und neue Ideen für Gemeinschaft prägen die Zukunft der Mensa im Gisela-Sick-Bildungshaus in Waldkirch. Die Einrichtung soll künftig mehr sein als nur ein Ort zum Essen – nämlich ein lebendiger Treffpunkt für Begegnung und Miteinander.
Am Dienstag, 21. April 2026, stellte die Stadt Waldkirch ein Beteiligungsprojekt vor, bei dem Schülerinnen und Schüler aktiv an der Gestaltung ihrer Mensa mitwirken. Nach Angaben der Stadt wurden dafür Jugendliche aus der Kastelbergschule, dem Beruflichen Schulzentrum und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium eingebunden. Gemeinsam mit der Wabe und weiteren Partnern wie Lehrkräften, Catering, Musikschule und der Gisela und Erwin Sick Stiftung entstand ein umfassender Gestaltungsprozess.
Ein zentrales Ergebnis sind drei großformatige Leinwände, die von mehr als 20 Schülerinnen und Schülern gestaltet wurden. Die Motive entwickelten die Jugendlichen selbst – von ersten Skizzen bis hin zum fertigen Gemeinschaftswerk. Mithilfe eines Beamers wurden die Entwürfe auf die Leinwände übertragen, Farben eigenständig gemischt und abgestimmt. Laut Stadt arbeiteten die Gruppen konzentriert zusammen und setzten ihre Ideen kreativ um.
Die fertigen Kunstwerke sollen künftig in den Fenstern der Mensa hängen und zur freundlicheren Atmosphäre beitragen. Begleitet wurde das Projekt von einer Kunsttherapeutin und Kunstlehrerin, während die Finanzierung durch die Gisela und Erwin Sick Stiftung erfolgte.
Das Projekt zeigt nach Angaben der Stadt bereits im Entstehungsprozess, welche Rolle die Mensa künftig einnehmen soll: ein Raum, der verbindet, Begegnung ermöglicht und von den Nutzerinnen und Nutzern selbst mitgestaltet wird.
Bild: Eva Franke-Maurus





