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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg

Die Tigermücke ist zurück in Freiburg – und mit ihr steigt die Gefahr lästiger Stiche und möglicher Krankheitsübertragungen.

Am Mittwoch, 15. April 2026, informiert die Stadt Freiburg über den Start der neuen Tigermückensaison. Die invasive Art ist inzwischen in fast allen Stadtteilen verbreitet, nur einzelne Bereiche wie Günterstal oder Kappel waren zuletzt noch weniger betroffen. Die Mücke ist besonders aktiv, weil sie auch tagsüber sticht und sich rasant vermehrt.

Die Stadt ruft deshalb zur Eigenverantwortung auf. Entscheidend ist, mögliche Brutstätten zu vermeiden. Schon kleine Wasseransammlungen in Gießkannen, Blumentopf-Untersetzern oder Regentonnen reichen aus, damit sich Larven entwickeln können. Wer solche Wasserstellen beseitigt oder abdeckt, kann die Ausbreitung deutlich eindämmen. Laut Stadt Freiburg sind auch verstopfte Regenrinnen oder alte Gefäße typische Problemstellen.

Zur Unterstützung werden ab Dienstag, 22. April 2026, wieder kostenlose Bti-Tabletten ausgegeben – unter anderem im Rathaus im Stühlinger sowie in zahlreichen Quartiersbüros im Stadtgebiet. Diese Tabletten enthalten einen biologischen Wirkstoff, der gezielt Mückenlarven abtötet.

In besonders betroffenen Gebieten setzt die Stadt zusätzlich auf natürliche Fressfeinde wie Ruderfußkrebse. Hausbesuche erfolgen laut beauftragter Firma nur noch in ausgewählten Hotspots. Bürgerinnen und Bürger können Sichtungen weiterhin melden.

Die Asiatische Tigermücke ist laut Stadt an ihren weißen Streifen und Ringen gut zu erkennen. Zwar kann sie Krankheitserreger übertragen, aktuell gilt das Risiko in der Region jedoch als gering.

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