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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: SICK AG

Der geplante Stellenabbau bei SICK sorgt in der Region für Aufsehen – rund 500 Arbeitsplätze in Südbaden sind betroffen.

Am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. April 2026, informierte der Vorstand des Unternehmens die Belegschaft an mehreren Standorten über die aktuelle Lage. Hintergrund sind laut Unternehmensangaben anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen im globalen Automationsmarkt.

Wie SICK mitteilt, sei das Marktumfeld geprägt von Unsicherheiten, wachsendem Wettbewerb und strukturellen Veränderungen bei Kunden. Zwar konnte der Umsatz im Jahr 2025 um sechs Prozent gesteigert werden, dennoch reiche die Entwicklung nicht aus, um die seit Jahren niedrige Profitabilität auf ein dauerhaft stabiles Niveau zu bringen.

Vor diesem Hintergrund plant das Unternehmen, die Kosten zu senken und Strukturen anzupassen. Insgesamt sollen neben den rund 500 Stellen in Südbaden weitere etwa 100 Arbeitsplätze in Hamburg und Karlsruhe abgebaut werden. Für Hamburg seien bereits sozialverträgliche Lösungen mit dem Betriebsrat gefunden worden, heißt es aus dem Unternehmen.

Für die Standorte in Südbaden stehen Gespräche mit dem Betriebsrat noch aus. Ziel sei es laut Unternehmensführung, gemeinsam tragfähige und faire Lösungen für die Beschäftigten zu entwickeln.

Gleichzeitig bekennt sich SICK ausdrücklich zur Region: Der Hauptsitz in Waldkirch soll bestehen bleiben, ebenso zentrale Funktionen. Auch Investitionen in Standorte wie Donaueschingen und der geplante Ausbau in Reute werden weiterhin verfolgt.

Bild: SICK AG

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