(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Amtsgericht Freiburg
Vor dem Amtsgericht Freiburg muss sich ein Unternehmer wegen schwerwiegender Wirtschaftsdelikte verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen unter anderem Insolvenzverschleppung, Betrug sowie das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen vor.
Der Prozess beginnt am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 13.15 Uhr vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Freiburg.
Nach Angaben des Gerichts soll der rumänische Staatsangehörige im Jahr 2023 als alleiniger Kommanditist und Verantwortlicher einer Freiburger GmbH & Co. KG tätig gewesen sein, die im Bereich Fenster- und Türenbau arbeitete. Trotz Zahlungsunfähigkeit und der Einstellung des Geschäftsbetriebs habe er den gesetzlich vorgeschriebenen Insolvenzantrag nicht gestellt.
Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung im Frühjahr und Sommer 2023 nicht an die zuständigen Stellen abgeführt zu haben. Der entstandene Schaden soll sich auf rund 33.000 Euro belaufen.
Die Anklage wirft dem Mann außerdem Betrug in zwei Fällen vor. Demnach soll er Bauunternehmerverträge abgeschlossen haben, obwohl er die vereinbarten Leistungen nach Überzeugung der Ermittler nicht mehr erfüllen konnte. Betroffen waren Liefer- und Montagearbeiten von Fenstern sowie Verglasungsarbeiten. Den Auftraggebern sollen dadurch Schäden von rund 143.000 Euro beziehungsweise 52.000 Euro entstanden sein.
Für den Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.





