(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Amtsgericht Freiburg
Vor dem Schöffengericht in Freiburg beginnt am Mittwoch ein Prozess gegen einen 28-jährigen Mann, dem mehrere Gewalttaten vorgeworfen werden. Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Nach Angaben des Gerichts soll der Mann am 9. Juli 2025 am Busbahnhof in Titisee-Neustadt in eine zunächst verbale Auseinandersetzung geraten sein. Im weiteren Verlauf soll er mehrfach mit seinem Smartphone auf den Kopf eines anderen Mannes eingeschlagen haben.
Das Opfer erlitt laut Anklage eine Schädelprellung sowie mehrere Platzwunden.
Ein weiterer Tatvorwurf betrifft einen Vorfall in einer Freiburger Bar im Dezember 2025. Dort soll der Angeklagte einem Mann ein Mobiltelefon aus der Hosentasche entwendet haben.
Als der Geschädigte den Diebstahl bemerkte und die Herausgabe seines Handys verlangte, soll der 28-Jährige mehrfach mit der Faust auf ihn eingeschlagen haben. Außerdem soll er nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem mit einem Zuckerstreuer und einer Kaffeetasse auf den Mann losgegangen sein, um das gestohlene Mobiltelefon behalten zu können.
Die Anklage lautet unter anderem auf gefährliche Körperverletzung sowie besonders schweren räuberischen Diebstahl.
Das Verfahren wird am Mittwoch vor dem Schöffengericht am Amtsgericht Freiburg verhandelt.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.





