(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Dreiländermuseum Lörrach
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Wie funktioniert das Leben zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz? Genau das soll künftig ein neues Brettspiel vermitteln. Im Dreiländermuseum Lörrach ist jetzt das grenzüberschreitende Projekt „3LandSpiel“ offiziell gestartet.
Gemeinsam mit Hochschulen und Bildungspartnern aus allen drei Ländern entsteht ein kooperatives Bildungs-Brettspiel mit digitalen Erweiterungen. Spielerinnen und Spieler sollen die Dreiländerregion als gemeinsamen Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum kennenlernen. Themen wie Geschichte, Mobilität, Umwelt, Freizeit, Bildung und Wirtschaft fließen dabei in unterschiedliche Spielszenarien ein.
Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist ein KI-gestützter Generator, der immer neue Spielsituationen erstellt. Diese sollen später sowohl im Brettspiel als auch in einer interaktiven Installation im Dreiländermuseum eingesetzt werden.
Laut Museumsleiter Jan Merk soll das Projekt vor allem jüngere Menschen für den Gedanken einer gemeinsamen Grenzregion begeistern. Auch Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen sind an der Entwicklung beteiligt.
Projektträger ist das Dreiländermuseum Lörrach. Zum Kernteam gehören außerdem die Fachhochschule Nordwestschweiz, die Pädagogische Hochschule Freiburg sowie das Deutsch-Französische Jugendwerk. Unterstützt wird das Vorhaben durch das EU-Förderprogramm INTERREG Oberrhein sowie die beiden Basler Kantone.
In den kommenden Monaten werden Spiel, Inhalte und digitale Elemente weiterentwickelt. Anschließend soll das 3LandSpiel in Schulen und im Dreiländermuseum getestet werden. Langfristig soll daraus ein dauerhaftes Bildungsangebot für die gesamte Dreiländerregion entstehen.
Bild: Rosa Giampapa Raps








