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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach (Vorlage Nr. 042/2026)

Deutlich höhere Standgebühren werden den Weihnachtsmarkt in Lörrach treffen. Am Dienstag, 28. April 2026, entscheidet der Gemeinderat über eine umfassende Gebührenerhöhung, die ab dem 1. Juni gelten soll. Hintergrund ist laut Stadt ein dauerhaft hohes Defizit: Rund 110.000 Euro Kosten stehen bisher nur etwa 40.000 Euro Einnahmen gegenüber.

Die Änderungen fallen je nach Kategorie sehr unterschiedlich aus. Während Kunsthandwerk günstiger wird, steigen die Preise für Gastronomie deutlich an. So sinkt beispielsweise die Gebühr für einen Kunsthandwerksstand über elf Tage von 880 auf 660 Euro. Gleichzeitig verdoppeln sich die Kosten für Gastrostände im gleichen Zeitraum nahezu – von rund 1.188 auf bis zu 2.420 Euro.

Auch bei kürzeren Laufzeiten zeigt sich dieses Muster: Kunsthandwerk wird leicht günstiger, Handelsware moderat teurer und Gastronomie massiv angehoben. Sonderstände wie Fahrgeschäfte steigen ebenfalls deutlich – von 500 auf 880 Euro bei elf Tagen.

Im Vergleich mit umliegenden Städten bewegt sich Lörrach laut Verwaltung künftig auf ähnlichem Preisniveau, etwa wie Waldshut-Tiengen. Neu ist zudem eine klarere Einteilung in vier Kategorien: Kunsthandwerk, Handelsware, Gastronomie und Sonderstände.

Ziel der Maßnahme ist es, das jährliche Defizit von rund 70.000 Euro zu reduzieren und den Fortbestand des Weihnachtsmarktes langfristig zu sichern. Ohne Anpassung sei der Markt in seiner bisherigen Form laut Stadt nicht mehr finanzierbar.

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