(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Lörrach
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Die Straßenmeisterei Kandern-Wollbach setzt erstmals einen elektrisch betriebenen Streckenwartungswagen ein. Mit dem Pilotprojekt will der Landkreis Lörrach erproben, wie sich ein E-Nutzfahrzeug im täglichen Straßenbetriebsdienst bewährt.
Der sogenannte E-StraMot ist seit Sommer im Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Fiat E-Ducato als Kastenwagen mit einer angegebenen Reichweite von rund 400 Kilometern. Das Fahrzeug wird für Kontrollfahrten, Materialtransporte und die 24-Stunden-Rufbereitschaft eingesetzt.
Streckenwartungswagen gehören zu den zentralen Fahrzeugen der Straßenmeistereien. Mit ihnen kontrollieren Beschäftigte das Straßennetz, warten Verkehrszeichen und sichern Gefahrenstellen ab. Die Fahrzeuge müssen zudem einen bis zu zwei Tonnen schweren Ölspuranhänger ziehen können.
Der bisher eingesetzte Diesel-Streckenwartungswagen bleibt zunächst als Reserve im Fuhrpark. Damit soll die Einsatzfähigkeit der Straßenmeisterei jederzeit gewährleistet bleiben.
Landkreis erwartet geringere Betriebskosten
Nach Berechnungen vom Landratsamt sollen die Energie- und Wartungskosten des Elektrofahrzeugs über einen Zeitraum von zehn Jahren mehr als 20.000 Euro niedriger liegen als bei einem vergleichbaren konventionellen Fahrzeug.
Der Landkreis will mit dem Test außerdem Erfahrungen für den möglichen Einsatz weiterer E-Nutzfahrzeuge sammeln. Nach Angaben vom Landratsamt verursachen Nutzfahrzeuge derzeit rund 18 Prozent der gesamten Emissionen der Kreisverwaltung.
Das Pilotprojekt wird über das Programm „BW-e-Nutzfahrzeuge“ mit 4.000 Euro gefördert.
Bild: Landratsamt Lörrach, Tanya Schließer Nam








