(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landratsamt Emmendingen
Der Japankäfer bleibt im Kreis Emmendingen ein ernstes Problem. Die bereits im August 2025 erlassene Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der invasiven Käferart gilt weiterhin – betroffen sind vor allem Teile von Denzlingen und Vörstetten.
Das teilt das Landratsamt Emmendingen mit. Hintergrund sind mehrere Funde des Japankäfers im Bereich des Freiburger Güterbahnhofs im vergangenen Sommer. Seitdem gelten in einer sogenannten Pufferzone besondere Schutzmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Der Japankäfer gilt als gefährlicher Pflanzenschädling. Laut Landratsamt befällt er mehr als 400 verschiedene Pflanzenarten – darunter Obstbäume, Weinreben, Mais, Rosen sowie Ahorn-, Birken- und Lindenbäume. Die Käfer fressen die Blätter, oft bleiben nur die Blattgerippe zurück. Auch Wiesen und Rasenflächen können massiv geschädigt werden, weil die Larven die Graswurzeln zerstören.
Für die betroffenen Bereiche in Denzlingen und Vörstetten gelten deshalb weiterhin Einschränkungen. Bis Dienstag, 30. September 2026, dürfen Grünpflege-Material und unbehandelte Pflanzenreste nicht aus der Pufferzone herausgebracht werden. Der Grünschnittplatz in Denzlingen kann zwar weiter genutzt werden, eine Abgabe des Materials in Emmendingen ist aber nicht erlaubt.
Auch für bestimmte Pflanzen mit Erde oder Kultursubstrat gelten laut Landratsamt besondere Transport- und Verkaufsregeln.
Bild: O. Zimmermann, LTZ Augustenberg





