(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
Nach einem Cyberangriff auf einen externen Abrechnungsdienstleister sind auch Patientendaten vom Universitätsklinikum Freiburg betroffen. Nach Angaben der Klinik wurden Daten von rund 54.000 Patientinnen und Patienten entwendet.
Der Angriff ereignete sich laut Uniklinik bereits Mitte April 2026. Betroffen seien ausschließlich Daten von privatversicherten Personen, Zusatzversicherten und Selbstzahlenden, deren Abrechnungen über den externen Dienstleister liefen. Die klinischen Systeme und die Patientenversorgung am Universitätsklinikum Freiburg seien zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen.
Gestohlen wurden laut Klinik sogenannte Stammdaten wie Namen, Geburtsdaten und Adressen. In rund 900 Fällen seien zusätzlich Rechnungsdaten abgeflossen, aus denen sich Rückschlüsse auf Diagnosen oder Behandlungen ergeben könnten. In wenigen Fällen seien auch Kontodaten betroffen.
Die Uniklinik habe die Datenübertragung an den Dienstleister unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls gestoppt. Datenschutzbehörden und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seien bereits am 16. April informiert worden.
Betroffene Personen, bei denen Hinweise auf gestohlene Gesundheitsdaten vorliegen, sollen laut Universitätsklinikum in den kommenden Tagen direkt kontaktiert werden. Gleichzeitig fordert die Klinik nach eigenen Angaben eine vollständige Aufklärung des Vorfalls und prüft rechtliche Schritte gegen den Dienstleister.





