(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: DRK-Kreisverband Emmendingen
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Die anhaltende Hitzewelle hat den Rettungsdienst im Landkreis Emmendingen am Sonntag an seine Belastungsgrenze gebracht. Wegen der vielen Einsätze musste das Deutsche Rote Kreuz kurzfristig ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Unterstützung alarmieren.
Um 11.45 Uhr wurde die Schnell-Einsatzgruppe (SEG) Transport Mitte des DRK-Kreisverbands Emmendingen aktiviert. Sechs ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, darunter Notfallsanitäter und Rettungssanitäter, besetzten innerhalb kurzer Zeit zwei Krankentransportwagen.
Bis 16.30 Uhr übernahm die Schnell-Einsatzgruppe vier Einsätze. Dazu gehörten mehrere Krankentransporte, eine ambulante Versorgung sowie Einsätze im Zusammenhang mit hitzebedingten Erkrankungen und einem Verkehrsunfall. Am Abend musste die SEG wegen des erneut steigenden Einsatzaufkommens nochmals zu zwei weiteren Einsätzen ausrücken.
Nach Angaben des DRK nahm die Zahl der Notfälle mit den steigenden Temperaturen deutlich zu. Besonders betroffen waren ältere und andere gesundheitlich gefährdete Menschen.
„Die hohen Temperaturen stellen nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte eine große Belastung dar. Umso wichtiger ist es, dass wir kurzfristig auf unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zurückgreifen können“, sagt Jens Ruppenthal, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Emmendingen.
Schnell-Einsatzgruppen unterstützen den regulären Rettungsdienst bei außergewöhnlich vielen Einsätzen sowie im Bevölkerungsschutz und bei größeren Schadenslagen.
Bild: DRK-Kreisverband Emmendingen







