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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
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Die anhaltende Hitze sorgt in Lörrach für einen deutlich höheren Wasserverbrauch. Obwohl die Trinkwasserversorgung weiterhin gesichert ist, bittet die Stadt gemeinsam mit Badenova die Bevölkerung, bewusst mit Trinkwasser umzugehen.

Seit Mitte Juni ist der tägliche Wasserverbrauch spürbar gestiegen. Während zuvor rund 9.000 Kubikmeter Wasser pro Tag benötigt wurden, werden inzwischen zwischen 11.000 und 12.000 Kubikmeter bereitgestellt. Den bisherigen Höchstwert gab es am 8. Juli mit 12.324 Kubikmetern. Damit liegt der Verbrauch aktuell etwa zehn bis 15 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Vor allem in den Abendstunden steigt die Nachfrage stark an. Grund dafür sind unter anderem die Bewässerung von Gärten und Sportanlagen sowie das Befüllen privater Pools. Im Versorgungsgebiet Haagen stößt der Hochbehälter Lingert dadurch zeitweise an seine Kapazitätsgrenze. Nach Angaben der Stadt kann dies derzeit jedoch durch den regulären Pumpbetrieb ausgeglichen werden. Vorsorglich verzichtet die Feuerwehr in diesem Bereich vorübergehend auf wasserintensive Löschübungen.

Auch beim Grundwasser sieht die Stadt aktuell keinen Anlass zur Sorge. Der Pegel im Wiesental liegt zwar saisonbedingt etwa einen Meter unter dem Winterstand, bewegt sich aber auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr. Badenova rechnet deshalb trotz der anhaltenden Trockenheit derzeit nicht mit Versorgungsengpässen.

Oberbürgermeister Jörg Lutz betont, dass Lörrach über eine leistungsfähige und sichere Trinkwasserversorgung verfüge. Gleichzeitig sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser wichtig, um Verbrauchsspitzen zu vermeiden und die Ressource langfristig zu schützen.

Die Stadt empfiehlt deshalb, Gärten möglichst morgens oder abends zu bewässern sowie das Befüllen von Pools zeitlich zu entzerren oder – wenn möglich – zu reduzieren. Die öffentlichen Brunnen bleiben weiterhin in Betrieb.

Das Trinkwasser in Lörrach stammt vollständig aus dem Grundwasser im Wiesental. Sieben Tiefbrunnen versorgen das Wasserwerk im Grütt. Von dort gelangt das Wasser über elf Hochbehälter und ein rund 367 Kilometer langes Leitungsnetz zu knapp 9.500 Haushalten und Unternehmen. Nach Angaben der Stadt ist die Wasserversorgung auch langfristig gesichert. Allein 2026 investieren die Stadtwerke rund 2,8 Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur.

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