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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Heitersheim (Vorlagennummer: GR-2026-029)

Die Risiken der Schweizer Atomkraftwerke beschäftigen erneut den Gemeinderat in Heitersheim. Am Montag, 12. Mai 2026, entscheidet das Gremium über den Beitritt zu einer Resolution des Trinationalen Atomschutzverbands TRAS. Die Resolution fordert unter anderem ein verbindliches Ende der Laufzeiten der Schweizer Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze.

Die Stadt Heitersheim ist bereits seit 2008 Mitglied im Atomschutzverband TRAS. Laut Sitzungsvorlage wurde die Mitgliedschaft erst im September 2024 erneut bestätigt – auch nach der Abschaltung des französischen AKW Fessenheim.

In dem Schreiben des Verbands wird auf die Risiken alternder Schweizer Reaktoren hingewiesen. Besonders genannt werden die Anlagen Beznau, Gösgen und Leibstadt. Nach Angaben des TRAS könnten schwere Unfälle wegen häufiger Südwest-Wetterlagen massive Folgen für Süddeutschland haben.

Die Resolution fordert von Bund und Land, sich gegenüber der Schweiz für ein zeitnahes Ende des sogenannten Überzeitbetriebs einzusetzen. Zudem sollen Katastrophenschutzpläne verbessert und die Bevölkerung regelmäßig über mögliche Risiken informiert werden. Auch grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungen werden verlangt.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag der Stadt Heitersheim im Verband liegt laut Verwaltung bei rund 530 Euro.

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