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Großbrand in Umkirch: Über 120 Kräfte im Einsatz

Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand in Umkirch hat einen Großeinsatz mit mehr als 120 Einsatzkräften ausgelöst. Weil die Gebäude teilweise sehr eng beieinanderstehen, musste die Feuerwehr auch verhindern, dass die Flammen auf Nachbarhäuser übergreifen. Mehr als zehn Menschen wurden vom Deutschen Roten Kreuz betreut.

Die Feuerwehr wurde am Samstag gegen 17.05 Uhr zunächst zu einem Gebäudebrand alarmiert. Bei der ersten Erkundung stellte sich laut Feuerwehr Umkirch heraus, dass sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden nachalarmiert. Die Polizei bestätigte darauf am Montag einen Brand in der Garage eines Schnellrestaurants in der Hauptstraße in Umkirch.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand und baute eine sogenannte Riegelstellung auf. Damit sollten die angrenzenden Gebäude vor den Flammen geschützt werden. Gleichzeitig kontrollierten die Einsatzkräfte das brennende Gebäude und die unmittelbar angrenzenden Häuser. Dabei stellten sie sicher, dass sich keine Menschen mehr im Brandobjekt befanden.

Um die Brandherde im Dachbereich erreichen zu können, öffneten die Einsatzkräfte das Dach teilweise. Zusätzlich wurde das Gebäude entraucht. Eine Drohne unterstützte die Feuerwehr bei der Erkundung und bei der Suche nach Glut- und Brandstellen.

Nach Angaben von der Feuerwehr waren insgesamt mehr als 120 Einsatzkräfte beteiligt. Neben mehreren Feuerwehren aus der Region waren unter anderem der Führungszug Kaiserstuhl, der Brandbekämpfungszug Markgräflerland, Rettungsdienst und Technisches Hilfswerk im Einsatz.

Das Deutsche Rote Kreuz untersuchte zunächst drei Personen medizinisch. Laut DRK musste niemand verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehr als zehn Menschen aus dem Gebäude wurden anschließend über längere Zeit von zehn ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Umkirch und March betreut.

Die Betroffenen konnten später durch die Gemeinde sowie bei Verwandten untergebracht werden.

Auch nach Abschluss von den umfangreichen Löscharbeiten war der Einsatz noch nicht vollständig beendet. Laut Feuerwehr wurde weiterhin eine Brandwache aufrechterhalten.

Ein technischer Defekt als Brandursache kann laut Polizei derzeit nicht ausgeschlossen werden. Das Polizeirevier Breisach hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden steht noch nicht fest.

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