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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Schliengen (Ratsinformationssystem & Beschlussvorlagen)

Große Bau- und Entwicklungsthemen prägen die nächste Gemeinderatssitzung in Schliengen. Am Donnerstag, 23. April 2026, beginnt die öffentliche Sitzung ab 20 Uhr im Weihergärtle in Niedereggenen. Zum Auftakt steht eine Blutspenderehrung auf der Tagesordnung. Danach folgt die Bürgerfragestunde, außerdem soll die Niederschrift der letzten öffentlichen Sitzung genehmigt werden. Am Ende sind wieder Kurzinformationen und Anfragen aus dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten vorgesehen.

Inhaltlich geht es zunächst um den Neubau der Grundschule Mauchen. Die Verwaltung informiert über die bereits erfolgte Vergabe der Rohbauarbeiten. Laut Beschlussvorlage waren für das Projekt im Haushalt 2026 insgesamt 1,5 Millionen Euro eingestellt. Die Rohbauarbeiten wurden ausgeschrieben, vier Angebote gingen ein. Zwei davon mussten nach Prüfung ausgeschlossen werden. Den Auftrag soll deshalb eine Firma aus Merzhausen zum Brutto-Preis von 523.647,89 Euro erhalten. Damit wird die Vergabe unter der ursprünglichen Kostenberechnung liegen.

Ein weiterer Punkt betrifft die Sporthalle der Hebelschule Schliengen. Dort ist die Holz-Wandinnenverkleidung laut Gemeinde stark abgenutzt. Genannt werden abstehende Bretter, optische Mängel und Sicherheitsrisiken durch mögliche Holzsplitter. Vorgesehen ist deshalb eine komplette Erneuerung statt einzelner Reparaturen. Der Auftrag soll an eine Firma aus Schliengen gehen. Die Kosten liegen bei 33.437,96 Euro und damit unter dem eingeplanten Haushaltsansatz von 40.000 Euro.

Besonders umfangreich werden die Beratungen zu den Bauleitplanungen. Beim Bebauungsplan Neumattäcker geht es um den Satzungsbeschluss für ein neues Gewerbegebiet am nordwestlichen Ortsrand zwischen Hohlebach, Rheintalbahn und Westtangente. Nach Angaben der Verwaltung reagiert die Gemeinde damit auf die Nachfrage ortsansässiger Betriebe nach Erweiterungsflächen. Zusätzlich sollen dort planungsrechtliche Voraussetzungen für Gemeinschaftsunterkünfte geschaffen werden. In das Verfahren eingeflossen sind unter anderem Untersuchungen zu Lärm, Geotechnik, Umweltbelangen, Starkregen und Artenschutz. So wurde etwa ein eingeschränktes Gewerbegebiet zum Schutz benachbarter Wohnlagen vorgesehen, Grünflächen am Hohlebach wurden verbreitert und weitere Ausgleichsmaßnahmen festgesetzt.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht das Projekt Am Sonnenstück IV. Dort soll am nordöstlichen Ortsrand ein Gebiet mit gemischter Nutzung und Schwerpunkt Wohnen entstehen. Geplant ist ein Urbanes Gebiet auf rund 0,75 Hektar. Weil der bisherige Flächennutzungsplan dort noch ein Sondergebiet für Hotel und Tourismus vorsieht, muss parallel der Flächennutzungsplan geändert werden. Der Gemeinderat soll deshalb sowohl den Entwurf der 8. punktuellen FNP-Änderung empfehlen als auch den Bebauungsplan Am Sonnenstück IV billigen und die Offenlage auf den Weg bringen. Laut Vorlage soll damit zusätzliche Wohn- und Gewerbefläche entstehen, angebunden über die bestehende Straße Am Sonnenstück. Zur Kompensation wird an anderer Stelle eine bisher vorgesehene Wohnbaufläche reduziert.

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