(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Theater Freiburg
Eine queere Revolte im Western-Stil steht im Mittelpunkt eines neuen Theaterstücks in Freiburg.
Am Samstag, 16. Mai 2026, feiert „Love Western“ im Kleinen Haus des Theater Freiburg seine Uraufführung. Das Stück stammt vom Autor und Regisseur Onur Karaoğlu und verbindet gesellschaftliche Fragen mit einer futuristischen Erzählung.
Im Zentrum steht eine fiktive Geschichte aus den USA der Zukunft: Eine geplante gleichgeschlechtliche Hochzeit wird verboten und löst daraufhin eine landesweite Widerstandsbewegung aus. Das Theaterensemble, das diese Ereignisse auf der Bühne darstellt, gerät selbst in einen Konflikt zwischen staatlicher Vorgabe und künstlerischer Freiheit.
Das Stück greift Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Repräsentation auf und wird aus einer queeren Perspektive erzählt. Dabei wird der klassische Mythos des Wilden Westens neu interpretiert und mit Fragen nach gesellschaftlichen Normen und Freiheit verknüpft.
Mit der Uraufführung setzt das Theater Freiburg einen weiteren künstlerischen Impuls im Bereich zeitgenössisches Schauspiel und gesellschaftspolitisches Theater.





