FREIBURG

Freiburg nimmt an bundesweiter Ernährungsstudie teil – 55 Euro für Teilnehmer

Was essen die Menschen in Deutschland und wie gut sind sie mit wichtigen Nährstoffen versorgt? Das untersucht das Max Rubner-Institut mit einer bundesweiten Studie. Vom 26. Oktober bis zum 15. November 2026 werden dafür auch Menschen in Freiburg befragt und untersucht. Teilnehmende erhalten eine Aufwandsentschädigung von 55 Euro.

Freiburg ist einer von 120 ausgewählten Orten in Deutschland, an denen Daten für das Nationale Ernährungsmonitoring, kurz nemo, erhoben werden. Bundesweit sollen mehr als 3.000 Erwachsene zwischen 18 und 80 Jahren teilnehmen.

Einladung kommt per Post

Wer an der Studie teilnehmen kann, wird per Zufall aus dem Melderegister ausgewählt. Die betreffenden Freiburger erhalten ein Einladungsschreiben.

Eine freie Anmeldung für alle Interessierten ist in der Mitteilung nicht vorgesehen.

Die ausgewählten Personen werden persönlich und telefonisch zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Außerdem finden körperliche Untersuchungen statt. Die Befragungen und Messungen werden größtenteils bei den Teilnehmenden zu Hause durchgeführt.

Auch Vitamin D und Jod werden untersucht

Die Forschenden interessieren sich unter anderem dafür, welche Lebensmittel die Menschen essen, ob sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und wie gut sie mit bestimmten Nährstoffen versorgt sind.

Dafür werden auch Körpermaße erfasst und biologische Proben untersucht. Zu den untersuchten Nährstoffen gehören beispielsweise Vitamin D und Jod.

Nach Abschluss ihrer Teilnahme erhalten die Studienteilnehmer ihre individuellen Laborwerte sowie eine Rückmeldung zu ihrer persönlichen Nährstoffversorgung. Hinzu kommen 55 Euro als Aufwandsentschädigung.

Ergebnisse sollen Ernährungspolitik unterstützen

Das Nationale Ernährungsmonitoring wird vom Max Rubner-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgeführt.

Die Ergebnisse sollen zeigen, wie sich die Ernährungssituation in Deutschland entwickelt hat. Die letzte vergleichbare große Erhebung liegt rund 20 Jahre zurück.

Damit die Ergebnisse möglichst aussagekräftig sind, bittet das Institut die zufällig ausgewählten Personen um Teilnahme.

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