(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: SPD+JF-Fraktion, Ratsinformationssystem Stadt Freiburg
Dauerhaft abgestellte Wohnmobile in Wohngebieten sorgen zunehmend für Diskussionen in Freiburg. Die SPD+JF-Fraktion im Gemeinderat fordert deshalb eine umfassende Prüfung möglicher Einschränkungen und Regelungen im öffentlichen Raum.
Der Antrag soll in den Mobilitätsausschuss, den Haupt- und Finanzausschuss sowie in die Gemeinderatssitzung am Dienstag, 19. Mai 2026, eingebracht werden. Die Stadtverwaltung soll dabei konkrete Maßnahmen und rechtliche Möglichkeiten darstellen.
Nach Angaben der Fraktion häufen sich Beschwerden aus der Bevölkerung über blockierte Parkflächen, Nutzungskonflikte und Probleme bei der Verkehrssicherheit. Besonders große Wohnmobile würden laut Antrag in engen Straßenräumen oft Sichtbeziehungen beeinträchtigen – etwa in Bereichen von Schulen oder Kitas.
Die Verwaltung soll deshalb prüfen, welche Stadtteile besonders betroffen sind und welche Maßnahmen dort möglich wären. Außerdem geht es um die Frage, ob Bewohnerparkausweise für besonders lange Fahrzeuge eingeschränkt werden könnten. Als Beispiel nennt die SPD+JF-Fraktion Regelungen aus Erfurt, wo Fahrzeuge über 5,20 Meter Länge keinen Bewohnerparkausweis erhalten.
Zusätzlich sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie bestehende Regeln konsequenter kontrolliert werden können. Dabei geht es insbesondere um dauerhaft abgestellte Wohnmobile im öffentlichen Raum.
Die Antragsteller sehen neben Bewohnerparkzonen auch kurzfristige Maßnahmen als notwendig an, um besonders belastete Quartiere zu entlasten.





