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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg

Drohnen, Kletterer und bald sogar ein Baugerüst – das Freiburger Martinstor wird derzeit intensiv untersucht, um Schäden zu erfassen und eine Sanierung vorzubereiten.

Am Dienstag, 21. April 2026, teilte die Stadt Freiburg mit, dass Anfang Mai ein Gerüst an der Ostfassade des historischen Bauwerks aufgebaut wird. Es soll bis Juli stehen und dient weiteren Untersuchungen am Gebäude.

Bereits seit 2024 läuft die detaillierte Schadenskartierung. Laut Stadt wurden zunächst hochauflösende Drohnenaufnahmen erstellt. Im Mai 2025 untersuchten Fassadenkletterer die Schäden direkt vor Ort, ergänzt durch Laserscans und 3D-Modelle. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege.

In den kommenden Wochen stehen weitere Analysen an. Im Fokus stehen unter anderem Schäden im Innenbereich, ein Gutachten zum Putz der Fassade sowie Untersuchungen zu schädlichen Salzen und unterschiedlichen Fugenmaterialien im Naturstein. Zudem soll eine Musterfläche für die spätere Sanierung angelegt werden. Parallel prüfen Statiker die Stabilität der Konstruktion.

Die Ergebnisse aller Untersuchungen werden laut Stadt im Sommer erwartet. Sie bilden die Grundlage für die weiteren Planungen, inklusive Finanzierung und möglicher Förderanträge.

Wenn alle Schritte planmäßig verlaufen, könnte die eigentliche Sanierung des Martinstors im Jahr 2028 beginnen. Unterstützt wird die aktuelle Schadenskartierung durch eine Stiftung mit einem finanziellen Beitrag.

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