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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Die Stadt Freiburg springt nach Kürzungen bei der Sprachförderung vom Bund ein und finanziert neue Deutschkurse für erwachsene Migrantinnen und Migranten. Der Gemeinderat hat dafür 150.000 Euro bereitgestellt.

Hintergrund ist, dass die Bundesregierung die Förderung für Berufssprachkurse deutlich reduziert hat. B1-Kurse werden nicht mehr gefördert. Ohne ein B1-Zertifikat können viele Betroffene jedoch keinen weiterführenden B2-Kurs besuchen, der weiterhin unterstützt wird.

Mit den städtischen Mitteln können nun fünf neue B1-Kurse angeboten werden. Sie starten ab Mitte Juli und werden von der Volkshochschule, Berlitz, dem Internationalen Bund, Inlingua und der Deutschen Angestellten-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Migration und Integration durchgeführt.

Insgesamt stehen rund 80 Plätze zur Verfügung. Angeboten werden Vollzeit-, Teilzeit- und Wochenendkurse. Jeder Kurs umfasst 300 Unterrichtseinheiten und endet mit einer zertifizierten Prüfung.

Teilnehmen können erwachsene Migrantinnen und Migranten, die in Freiburg gemeldet sind und bereits Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2 nachweisen können.

Bürgermeister Roland Meder betonte, gute Deutschkenntnisse seien ein wichtiger Schlüssel für Integration und den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig forderte er, dass der Bund seiner Verantwortung für eine verlässliche Sprachförderung wieder umfassend nachkommen müsse.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der Integreat-Plattform.

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