(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Denzlingen (Drucksache 2026/De/126)
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Die Gemeinde Denzlingen plant neue Unterkünfte für Geflüchtete und prüft dafür mehrere Standorte im Ort. Hintergrund ist der anhaltend hohe Bedarf an Wohnraum für geflüchtete und obdachlose Menschen. Der Gemeinderat entscheidet am Dienstag, 7. Juli, über das weitere Vorgehen.
Grundlage ist das sogenannte „Herbolzheimer Modell“. Dabei errichtet die Gemeinde ein dauerhaftes Wohngebäude auf einem eigenen Grundstück. Der Landkreis Emmendingen mietet die Wohnungen für rund 20 bis 25 Jahre zur Unterbringung von Geflüchteten an. Danach könnte das Gebäude als sozialer Wohnungsbau weitergenutzt werden.
In einer umfangreichen Standortuntersuchung hat die Verwaltung insgesamt 14 gemeindeeigene Grundstücke bewertet. Berücksichtigt wurden unter anderem die Lage, die Erreichbarkeit, die Grundstücksgröße, die baurechtlichen Möglichkeiten und die Wirtschaftlichkeit.
Die Bauverwaltung empfiehlt, die Standorte „Käppelematten“, „Grüner Weg“, „Hindenburgstraße 83“ und „Grünmatten“ detailliert zu planen. Zusätzlich soll die Fläche an der Elzstraße/Berliner Straße im Rahmen eines Gesamtkonzepts weiter untersucht werden.
Im nächsten Schritt sollen für die vorgeschlagenen Flächen konkrete Bebauungskonzepte erstellt werden. Anschließend entscheidet der Gemeinderat, welche ein oder zwei Standorte weiterverfolgt werden. Erst danach sollen Gutachten und erste Planungen in Auftrag gegeben werden.
Für die Umsetzung müssen im Haushalt 2027 entsprechende Mittel eingeplant werden. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt vom später ausgewählten Standort ab.







