(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg, Integrierte Leitstelle Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald
Gefährliche Chemikalien in einem Wohnhaus sorgen aktuell für einen Großeinsatz in Freiburg.
Am Donnerstag, 23. April 2026, wurden in der Fehrenbachallee im Stadtteil Stühlinger mutmaßlich gefährliche Stoffe im Keller eines Wohngebäudes entdeckt. Laut Polizei konnte eine Explosionsgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Der unmittelbare Bereich wurde deshalb vorsorglich geräumt, betroffen sind nach bisherigen Angaben drei Wohnhäuser. Auch ein Teil der Fehrenbachallee wurde für den Verkehr gesperrt.
Wie die Polizei mitteilt, soll eines der gefundenen Behältnisse noch am selben Tag durch Spezialkräfte kontrolliert gesprengt werden. Dafür wird ein Erdloch vorbereitet, in dem die Substanz unschädlich gemacht werden soll. Anwohner müssen dabei mit einem deutlich hörbaren Knall rechnen.
Die Integrierte Leitstelle Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald informiert, dass es sich um eine geplante Maßnahme handelt und keine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Einsatzkräfte sichern weiterhin den Bereich und koordinieren die Maßnahmen vor Ort.
Die Bevölkerung wird gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und den Bereich zu meiden. Notrufe sollen nur in dringenden Fällen abgesetzt werden.

Aktuell staut es sich auf der B31 in der Umgebung des Stadtteils Stühlinger. Von der B31 auf die Eschholzstraße zu fahren gestaltet sich derzeit schwierig.

So sieht es derzeit am südlichen Beginn der Fehrenbachallee aus.


Und das ist die Situation von der Seite der Max-Weber-Schule.
Um 16:57 Uhr erfolgte eine deutlich hörbare Sprengung.
In unserem Instagram-Video ist die Sprengung zu hören.
Bilder: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort
Freiburg (ots) – Die Sprengung der mutmaßlich gefährlichen Substanz durch den Entschärfungsdienst der Bundespolizei war erfolgreich. Verletzt wurde niemand, auch sind bislang keine Hinweise über Sachschäden eingegangen. Sobald
vollständig sichergestellt ist, dass für die Bewohner keine Gefahr mehr von den gefundenen Substanzen ausgeht, wird die polizeiliche Sperrung aufgehoben.
Bei der gesprengten Substanz handelte es sich möglicherweise um getrocknete Pikrinsäure. Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen dauern an. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die festgestellten Chemikalien bereits seit vielen Jahren dort gelagert worden sein.





