(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Biosphärengebiet Schwarzwald
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Bessere Busverbindungen, neue Mitfahrangebote und leichter zugängliche Informationen: Insgesamt 61 Maßnahmen sollen die Mobilität im Biosphärengebiet Schwarzwald langfristig verbessern und klimafreundlicher machen.
Nach rund anderthalb Jahren Arbeit ist die Klima-Mobilitätskonzeption für das Biosphärengebiet fertig. Sie wurde von der Geschäftsstelle vom Biosphärengebiet gemeinsam mit dem Regionalen Mobilitätsmanagement vom Regierungspräsidium Freiburg in Auftrag gegeben.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem öffentlichen Nahverkehr. Geplant ist unter anderem die Entwicklung von einem einheitlichen Biosphärenstandard für Bus und Bahn. Auch Buslinien im gesamten Gebiet sollen besser aufeinander abgestimmt werden.
Ein Mobilitätsportal soll künftig Informationen zu verschiedenen Angeboten bündeln. Gleichzeitig sollen wichtige Umsteigepunkte aufgewertet werden, damit unterschiedliche Verkehrsmittel besser miteinander verknüpft werden können.
Auch Pendler stehen im Fokus. So sieht die Konzeption unter anderem Mitfahrlösungen für Menschen vor, deren Arbeitsweg über Landkreisgrenzen hinwegführt. Weitere Themen sind Fuß- und Radverkehr, Elektromobilität, Sharing-Angebote, touristische Mobilität und Besucherlenkung.
Insgesamt umfasst der Maßnahmenkatalog acht Handlungsfelder und 61 konkrete Vorschläge. Einige davon hängen miteinander zusammen. So könnte eine Parkraumbewirtschaftung laut Konzeption nicht nur vorhandene Parkflächen besser nutzen, sondern auch dazu beitragen, dass mehr Menschen auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
Welche Projekte tatsächlich umgesetzt werden, steht allerdings noch nicht abschließend fest. Wegen der angespannten Haushaltslage der beteiligten Stellen soll der Fokus zunächst auf Maßnahmen liegen, die weitgehend mit vorhandenen Möglichkeiten und finanziellen Mitteln realisiert werden können.
An der Erarbeitung waren unter anderem Fachbehörden der Stadt Freiburg sowie der Landkreise Waldshut, Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald beteiligt. Auch Kommunen, Tourismus, Wirtschaft, Zivilbevölkerung und der Naturpark Südschwarzwald waren vertreten. Finanziert wurde das Projekt vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg.
Im nächsten Schritt wollen die Geschäftsstelle vom Biosphärengebiet und das Regionale Mobilitätsmanagement gemeinsam mit den Landkreisen und der Stadt Freiburg entscheiden, welche konkreten Projekte angegangen werden sollen.
Bild: Frank Tuch







