(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Bad Krozingen
Immer mehr Defibrillatoren im öffentlichen Raum sollen Leben retten – Bad Krozingen baut sein Notfallnetz weiter aus. Heute hat die Stadt bekannt gegeben, dass inzwischen im Kernort und in fast allen Ortsteilen automatisierte externe Defibrillatoren verfügbar sind. Neu hinzugekommen sind Standorte an der Quellenhalle in Schlatt und an der Mehrzweckhalle in Tunsel.
Nach Angaben der Stadt ist der Ausbau vor allem der Initiative „Bad Krozingen schockt!“ und dem Verein „Region der Lebensretter“ zu verdanken. Ziel ist es, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand schnelle Hilfe zu ermöglichen, da laut medizinischen Erkenntnissen jede Minute entscheidend ist. Nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überleben bislang solche Notfälle.
Die Geräte wurden gezielt an gut erreichbaren Orten installiert. Teilweise werden Defibrillatoren auch von Innenräumen nach außen verlegt, um eine Nutzung rund um die Uhr zu gewährleisten. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch Spenden, kommunale Mittel und lokale Unterstützer.
Nach Angaben der Stadt fehlen derzeit noch einzelne Standorte im Kernort, für die weitere Sponsoren gesucht werden. Parallel sind Informationsveranstaltungen geplant, um Berührungsängste im Umgang mit Defibrillatoren abzubauen.
Eine solche Veranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle in Tunsel statt. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger über die Nutzung der Geräte informieren.
Die Stadt sieht im Ausbau des Defibrillator-Netzes einen wichtigen Schritt für die öffentliche Gesundheitsvorsorge hier im Markgräflerland.
Bild: Stadt Bad Krozingen





