Nach dem Brand von einem Mehrfamilienhaus in der Brachfeldstraße in Offenburg steht die mutmaßliche Ursache fest. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entzündete sich Öl in einer kurzzeitig unbeaufsichtigten Pfanne. Das Feuer breitete sich von der Küche aus. Eine Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 150.000 Euro.
Der Brand war am Mittwoch, 28. Oktober, gegen 15.15 Uhr gemeldet worden. Die Feuerwehr konnte das Feuer gegen 15.50 Uhr unter Kontrolle bringen und anschließend vollständig löschen.
Eine Wohnung nicht mehr bewohnbar
Die vom Brand betroffene Wohnung ist nach Angaben der Polizei nicht mehr bewohnbar. Die dort lebenden Personen kamen bei Bekannten unter.
Die übrigen 18 Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt oder waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Ein Großteil konnte nach Rücksprache mit der Feuerwehr in den Wohnungen bleiben. Andere kamen privat anderweitig unter.
Wie hoch die zusätzlichen Schäden durch Rauch und Löschwasser im Gebäude ausfallen, ist noch unklar.
Rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz
Die Feuerwehr Offenburg war mit zwei Löschzügen und rund 50 Einsatzkräften vor Ort.
Außerdem waren mehrere Polizeistreifen, fünf Rettungswagenbesatzungen und zwei Notarztbesatzungen im Einsatz.
Während der Löscharbeiten mussten Bewohner aus dem Gebäude gebracht werden. Eine bettlägerige Person konnte zunächst unter Betreuung des Rettungsdienstes in ihrer Wohnung bleiben.
Nach dem Löschen belüftete die Feuerwehr das Gebäude.
Die Polizei geht nach ihren bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass sich das Feuer durch das erhitzte Öl in der unbeaufsichtigten Pfanne entwickelte.

