Mehr Schatten, bessere Spielgeräte und Angebote für unterschiedliche Altersgruppen: Bad Krozingen will seine rund 50 öffentlichen Spielflächen weiterentwickeln. Bei einem gemeinsamen Workshop haben Stadtverwaltung, Gemeinderat und Ortsvorstehende erste Ideen für die Spielplätze im Kernort und in den vier Stadtteilen gesammelt.
Ziel ist es, die Flächen für Kinder, Jugendliche und Familien attraktiver zu machen. Auch Barrierefreiheit und inklusive Spielmöglichkeiten sollen stärker berücksichtigt werden.
Stadt hat alle Spielflächen untersucht
Als Grundlage für den Workshop hat die Stadt ihre öffentlichen Spielflächen analysiert. Untersucht wurden unter anderem der Zustand der Spielgeräte, die Zugänglichkeit, vorhandene Schattenplätze und die Nutzung durch verschiedene Altersgruppen.
Dabei ging es nicht nur um klassische Spielplätze für Kleinkinder, sondern auch um Sportflächen mit Basketballkörben und den Skatepark am Südring.
Ein besonderes Thema war der Hitzeschutz. Nach Angaben der Stadt hat der heiße Sommer 2026 deutlich gemacht, wie wichtig ausreichend Schatten auf öffentlichen Spielplätzen ist.
Wünsche von Kindern und Jugendlichen sollen einfließen
Bei den Beratungen wurden auch Anregungen berücksichtigt, die Kinder und Jugendliche unter anderem beim jährlichen Jugendhearing eingebracht haben.
In kleineren Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer, welche Spielplätze verbessert werden könnten und welche zusätzlichen Angebote sinnvoll wären.
Konkrete Umbauten sind damit allerdings noch nicht beschlossen. Die Stadtverwaltung will die gesammelten Vorschläge zunächst genauer prüfen. Anschließend sollen Gemeinderat, Eltern, Kinder und Jugendliche in die weitere Planung und Umsetzung einbezogen werden.
Welche Spielflächen zuerst umgestaltet werden, wann die Arbeiten beginnen und welche Kosten entstehen könnten, ist noch offen.
Bild: Stadt Bad Krozingen

