Studierende der Hochschule Offenburg bekommen neue Möglichkeiten für internationale Studienerfahrungen. Im Masterstudiengang Informatik können sie künftig zwei Abschlüsse erwerben – einen deutschen und einen nordmazedonischen. Gleichzeitig baut die Hochschule den Austausch mit einer Universität in Polen aus.
Die neuen Angebote sind Teil der europäischen Hochschulallianz ChallengeEU, in der neun Partnerhochschulen zusammenarbeiten.
Zwei Masterabschlüsse mit einem Studienprogramm
Gemeinsam mit der South East European University (SEEU) im nordmazedonischen Tetovo hat die Hochschule Offenburg ein Doppelabschlussmodell für den Master Informatik entwickelt.
Studierende absolvieren dabei ein anerkanntes Auslandssemester und schreiben eine gemeinsam betreute Masterarbeit. Am Ende können sie die Masterabschlüsse beider Hochschulen erhalten.
Wer zum Wintersemester 2026/27 den Master Informatik in Offenburg begonnen hat, kann sich noch bis zum 15. Januar 2027 für das neue Modell bewerben.
Vier Studierende aus Polen kommen nach Offenburg
Auch im Bachelorstudiengang International Management Logistics gibt es eine neue Kooperation. Die Hochschule Offenburg hat mit der Universität Ermland-Masuren im polnischen Olsztyn ein erweitertes Austauschprogramm vereinbart.
Bis zu fünf polnische Studierende können künftig im sechsten Semester nach Offenburg kommen und dort ein vollständig englischsprachiges Studiensemester absolvieren. Die erworbenen 30 Leistungspunkte werden an ihrer Heimatuniversität anerkannt.
Für das Sommersemester 2027 stehen bereits vier Teilnehmer aus Polen fest.
Studierende aus Offenburg können ebenfalls nach Olsztyn gehen, müssen dafür allerdings die erforderlichen Polnischkenntnisse mitbringen. Anders als beim Informatikprogramm gibt es bei dieser Kooperation keinen Doppelabschluss.
Weitere Kooperationen in Planung
Die Hochschule prüft bereits zusätzliche internationale Studienangebote. Gespräche mit der Mid Sweden University in Schweden gab es unter anderem zu möglichen Kooperationen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, autonome Systeme, Betriebswirtschaft und Unternehmensgründung.
Konkrete neue Programme sind daraus bislang noch nicht hervorgegangen.
Bild: Hochschule Offenburg

