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RVF erhöht Ticketpreise ab 2027 – wer per App kauft, spart Geld

Bus- und Bahnfahren wird im Raum Freiburg ab dem 1. Januar 2027 für viele Fahrgäste teurer. Der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) erhöht die Ticketpreise für zahlreiche Fahrkarten am Automaten und beim Fahrpersonal. Wer seine Tickets per Smartphone kauft, bleibt bei vielen Fahrscheinen dagegen von der Preiserhöhung verschont.

Die neuen Tarife sind bereits beschlossen. Der RVF begründet die Anpassung mit gestiegenen Kosten im öffentlichen Nahverkehr.

Einzelfahrschein kostet am Automaten 3,20 Euro

Ein Einzelfahrschein für Erwachsene in der Preisstufe 1 kostet ab Januar am Automaten 3,20 Euro, statt 3,00 Euri. In den Apps bleibt der Preis dagegen bei 2,70 Euro. Wer digital kauft, spart damit 50 Cent pro Fahrt.

Je nach Preisstufe steigen die regulären Einzelfahrscheine um 20 bis 40 Cent. In der Preisstufe 3 beträgt der Preisvorteil beim digitalen Kauf künftig mehr als einen Euro.

Die günstigeren Tickets gibt es über RVF mobil, VAG mobil, den DB Navigator und beim Check-in über Fairtiq. Ab Januar werden auch die Kurzstrecke und die Regiokarte Basis mit einem Digitalrabatt angeboten.

Die Kurzstrecke kostet zum regulären Tarif künftig 2 Euro, statt 1,90 Euro. Tageskarten kosten je nach Variante und Preisstufe zwischen 7,50 Euro und 29,60 Euro.

Deutschland-Ticket steigt auf 66,80 Euro

Auch für regelmäßige Fahrgäste ändern sich die Preise. Das Deutschland-Ticket kostet ab Januar 2027 monatlich 66,80 Euro. Das D-Ticket Jugend BW steigt auf 48,80 Euro pro Monat.

Bei den klassischen Regiokarten kündigt der RVF nur geringe Preisanpassungen an.

Fünf Ticketarten fallen weg

Gleichzeitig vereinfacht der Verkehrsverbund sein Angebot. Ab Januar werden folgende Fahrscheine nicht mehr verkauft:

  • Punktekarte
  • Gruppenfahrschein
  • Regiokarte Kind
  • Regiokarte Jahr
  • Ergänzungskarten zu den Nachbarverbünden

Nach Angaben des RVF gibt es für alle wegfallenden Angebote Alternativen. Tickets bleiben weiterhin über Apps, Automaten, Verkaufsstellen und beim Fahrpersonal in Regionalbussen erhältlich.

Schüler brauchen keine Stammkarte mehr

Eine Erleichterung gibt es bei der Regiokarte Schüler: Die bisher notwendige Stammkarte entfällt.

Schüler und Auszubildende unter 21 Jahren benötigen künftig nur noch einen gültigen Ausweis. Junge Menschen bis 27 Jahre müssen zusätzlich einen Ausbildungsnachweis vorlegen.

Der RVF will mit den Änderungen den digitalen Ticketkauf attraktiver machen. Nach Angaben des Verkehrsverbunds kauft inzwischen fast jeder zweite Gelegenheitsfahrgast seine Fahrkarte per App.

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