In Hochstetten bei Breisach könnte ein Bürgerhaus für Vereine, Veranstaltungen und Begegnungen entstehen. Der Gemeinderat berät am 20. Oktober über die Pläne.
Hochstetten soll endlich ein eigenes Bürgerhaus bekommen
Ein Treffpunkt für Vereine, Veranstaltungen und das Dorfleben: Im Breisacher Stadtteil Hochstetten soll ein neues Bürgerhaus entstehen. Die Stadtverwaltung unterstützt die Pläne des örtlichen Bürgervereins und möchte das Projekt gemeinsam mit den Ehrenamtlichen voranbringen. Am Dienstag, 20. Oktober, soll der Gemeinderat über die nächsten Schritte entscheiden.
Für die rund 700 Einwohner von Hochstetten wäre das Gebäude eine wichtige Neuerung. Anders als in den anderen Breisacher Ortsteilen gibt es dort bislang kein städtisches Gebäude, das regelmäßig für das Gemeinschaftsleben genutzt werden kann.
Platz für Vereine, Kinder und Senioren
Die Idee stammt vom Bürgerverein Hochstetten. Dieser organisiert bereits heute ehrenamtlich Feste, Veranstaltungen sowie Angebote für Kinder und ältere Menschen.
Mit dem geplanten Bürgerhaus soll ein fester Raum für kleinere Veranstaltungen, Vereinstreffen und Begegnungen entstehen.
Die Stadtverwaltung hält ein solches Gebäude für sinnvoll. Hochstetten ist in den vergangenen Jahren gewachsen und zählt inzwischen mehr als 700 Einwohner.
Zum Vergleich: Im rund doppelt so großen Niederrimsingen stehen unter anderem ein Gemeindesaal, eine Schule, ein Rathaus und weitere Veranstaltungsräume zur Verfügung.
Auch barrierefreie Wahlen sollen möglich werden
Das fehlende öffentliche Gebäude bereitet der Stadt auch bei Wahlen Probleme.
Bislang kann in Hochstetten kein barrierefreier Wahlraum angeboten werden. Das erschwert insbesondere älteren Menschen und Personen mit Behinderung die Teilnahme.
Ein Bürgerhaus könnte künftig auch für solche städtischen Aufgaben genutzt werden.
Grundstück neben der Verenenkapelle vorgesehen
Als Standort ist eine Fläche neben der Verenenkapelle am Bolzplatz vorgesehen.
Die notwendigen politischen Beschlüsse zum Grundstückserwerb liegen nach Angaben der Stadt bereits vor. Die notarielle Beurkundung ist für November geplant.
Der Bürgerverein hat unterdessen örtliche Unterstützer gewonnen. Planer und Handwerker sollen mit ihrem Engagement dazu beitragen, die Baukosten möglichst gering zu halten.
Kosten und Finanzierung noch offen
Wie viel das Bürgerhaus kosten wird und wann gebaut werden könnte, steht noch nicht fest.
Zunächst soll auf Grundlage der vorhandenen Konzeptstudie eine genauere Planung mit Kostenberechnung entstehen. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung gesucht werden.
Die Stadtverwaltung will dafür Mittel in der Haushaltsplanung berücksichtigen.
Am 20. Oktober soll der Gemeinderat zunächst das vorgelegte Konzept unterstützen und die Verwaltung beauftragen, die weitere Umsetzung gemeinsam mit dem Bürgerverein auszuarbeiten.
Ein endgültiger Baubeschluss ist damit noch nicht verbunden. Die konkreten Pläne sollen dem Gemeinderat später erneut zur Entscheidung vorgelegt werden.
Bild: Symbolbild, KI-generiert

