FREIBURG

Freiburg: Palliativstation wurde erneut zertifiziert

Die Palliativstation vom Universitätsklinikum Freiburg erfüllt weiterhin die Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Das unabhängige Institut ClarCert hat die Station erfolgreich rezertifiziert.

Geprüft wurden nach Angaben vom Universitätsklinikum unter anderem die medizinische und pflegerische Versorgung sowie die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Auch die psychosoziale und spirituelle Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen floss in die Bewertung ein. Bereits 2017 gehörte die Freiburger Station nach Klinikangaben zu den ersten Palliativstationen in Deutschland, deren Qualität unabhängig bestätigt wurde.

Palliativmedizin nicht nur am Lebensende

Auf einer Palliativstation werden Menschen mit unheilbaren und fortschreitenden Erkrankungen behandelt, wenn sie eine besonders intensive Betreuung benötigen. Dazu zählen neben Krebserkrankungen auch schwere neurologische, kardiologische oder geriatrische Erkrankungen.

Die palliativmedizinische Behandlung kann bereits deutlich vor der letzten Lebensphase beginnen. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Linderung belastender Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Angst. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten so weit wie möglich zu erhalten.

Am Universitätsklinikum beschränkt sich die Betreuung nicht auf die Palliativstation. Ein mobiles Palliative-Care-Team unterstützt Patientinnen und Patienten auch in anderen stationären Abteilungen. Wenn eine Versorgung zu Hause notwendig ist, kann das Palliative Care Team SPES die spezialisierte Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt fortführen.

Bild: Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling

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