(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
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In der Nordstadt in Lörrach könnten künftig Parkgebühren und Bewohnerparken eingeführt werden. Die Stadt startet dazu einen Beteiligungsprozess. Im Raum stehen unter anderem ein Euro pro Stunde und 180 Euro pro Jahr für einen Bewohnerparkausweis. Beschlossen ist davon noch nichts.
In der Nordstadt gibt es nach Angaben der Stadt rund 500 öffentliche Parkplätze. Besonders zu Schulbeginn und Schulende sowie während der Arbeitszeiten konkurrieren Anwohner, Pendler, Schulen, Unternehmen und Schwimmbadbesucher um die Stellplätze. Auch Handwerksbetriebe und Pflegedienste seien betroffen. Engstellen behinderten teilweise zudem Busse, Radfahrer und Rettungsfahrzeuge.
Der bisherige Vorschlag sieht vor, das Parken auf gekennzeichnete Flächen zu beschränken und diese werktags zwischen 7 und 19 Uhr zu bewirtschaften. Als mögliche Gebühren nennt die Stadt einen Euro pro Stunde, fünf Euro pro Tag, 15 Euro pro Woche und 45 Euro pro Monat.
Zusätzlich wird über Bewohnerparken diskutiert. Ein Bewohnerparkausweis könnte nach dem derzeitigen Vorschlag 180 Euro im Jahr kosten. Sowohl die Gebühren als auch die übrigen Regelungen können sich im weiteren Verfahren noch ändern.
Die Stadt will die Pläne zunächst in den politischen Gremien und am 20. Oktober im Klimabeirat vorstellen. Für Herbst oder Winter ist außerdem eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule vorgesehen. Anwohner, Gewerbetreibende, Schulen und weitere Interessierte sollen dort Fragen stellen und Vorschläge einbringen können.
Die Entscheidung über die Neuordnung soll der Gemeinderat im Frühjahr 2027 treffen. Anschließend könnte die Nordstadt ab 2027 als Erprobungsgebiet dienen.
Parallel untersucht die Stadt das Parkraumangebot im gesamten Stadtgebiet. Das Land Baden-Württemberg fördert diese Analyse mit 34.405 Euro und übernimmt damit nach Angaben der Stadt 75 Prozent der Kosten.






