(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Amtsgericht Freiburg
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Ein versuchter gewaltsamer E-Scooter-Raub, eine versuchte Erpressung und mehrere Bedrohungen beschäftigen das Amtsgericht Freiburg. Ein 28-Jähriger muss sich vor dem Schöffengericht unter anderem wegen versuchten Raubs in Tateinheit mit Körperverletzung, versuchter Erpressung sowie Bedrohung in zehn Fällen verantworten.

Nach dem Vorwurf soll der Angeklagte am 14. Juni 2025 in der Freiburger Eschholzstraße versucht haben, einem Mann dessen E-Scooter gewaltsam wegzunehmen. Dabei soll er mit der Faust auf den Geschädigten eingeschlagen haben.

Laut Gericht wollte der Angeklagte von dem Mann Betäubungsmittel kaufen. Der Geschädigte soll sich erfolgreich gegen die Wegnahme vom E-Scooter gewehrt haben. Er habe durch den Angriff Schmerzen und Hämatome erlitten.

Weitere Vorwürfe betreffen Juni und Juli 2024. Der 28-Jährige soll einen Geschädigten durch Drohungen vergeblich dazu aufgefordert haben, 100 Euro an Bekannte in der Justizvollzugsanstalt Freiburg zu überweisen.

Darüber hinaus werden dem Angeklagten sieben Verstöße gegen Anordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz vorgeworfen.

Die Hauptverhandlung ist laut Pressevorschau vom Amtsgericht Freiburg für den 23. September um 9 Uhr angesetzt. Verhandelt wird vor dem Schöffengericht. Für den Angeklagten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

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