(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Nach einem Motorradunfall auf der L110 zwischen Denzlingen und Sexau hat die Polizei in der Nacht auf Dienstag mit zahlreichen Einsatzkräften nach dem zunächst verschwundenen Fahrer gesucht. Der 47-Jährige wurde schließlich rund 100 Meter von der Unfallstelle entfernt bei einem Heuballen auf einem Feld gefunden. Gegen ihn wird nun wegen mehrerer möglicher Straftaten ermittelt.
Der Mann soll kurz nach Mitternacht mit seinem Motorrad von Denzlingen in Richtung Sexau gefahren und auf Höhe der Bahnbrücke aus bislang unbekannter Ursache verunglückt sein. Ein Zeuge beobachtete nach Angaben der Polizei, wie sich der augenscheinlich verletzte Fahrer von der Unfallstelle entfernte, und verständigte die Polizei.
Als die ersten Streifen eintrafen, fanden sie lediglich ein vollständig zerstörtes Motorrad. Wegen des Schadens konnte eine schwere Verletzung vom Fahrer zunächst nicht ausgeschlossen werden. Deshalb startete die Polizei eine umfangreiche Suche. Beteiligt waren mehrere Streifen, Polizeihundeführer, die Bundespolizei und ein Polizeihubschrauber.
Fahrer bei Heuballen gefunden
Einige Zeit später entdeckten Einsatzkräfte den mutmaßlichen Fahrer rund 100 Meter entfernt. Nach Angaben der Polizei hatte er sich offenbar auf einem Feld bei einem dort liegenden Heuballen versteckt.
Bei den weiteren Ermittlungen entstand der Verdacht, dass der 47-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. In seiner Kleidung fanden die Beamten laut Polizei zudem Betäubungsmittel. Außerdem soll der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzen. Das Motorrad war nach Angaben der Ermittler ebenfalls nicht zugelassen.
Der 47-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde auch eine Blutprobe entnommen.
Das Polizeirevier Waldkirch ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauchs.








