(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: SC Freiburg, taz, Eintracht Frankfurt
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Jetzt ist der Wechsel fix: Noah Atubolu verlässt den SC Freiburg vorerst und wechselt zu Eintracht Frankfurt. Der 24-jährige Torhüter wird für ein Jahr an den Bundesliga-Konkurrenten ausgeliehen. Auf Instagram präsentierte heute sein neuer Verein die Vertragsunterzeichnung mit dem Torwart. Zuvor hat Atubolu seinen Vertrag beim Sportclub verlängert. Danach greift unter bestimmten Voraussetzungen eine Kaufpflicht, so bestätigt es der SC auf seiner Webseite.

Damit endet vorerst eine lange Transfersaga um das Freiburger Eigengewächs. Atubolu war bereits als 13-Jähriger zum SC Freiburg gekommen und wurde in der Freiburger Fußballschule ausgebildet. In der Saison 2023/24 gab er sein Bundesliga-Debüt. Insgesamt stand der Torhüter in 125 Pflichtspielen für den Sportclub auf dem Platz.

Atubolu wollte den SC Freiburg verlassen

Bereits seit Monaten hatte sich ein Abschied abgezeichnet. Nach Informationen der taz lehnte Atubolu im Frühjahr zunächst eine Verlängerung von seinem ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag ab. Der SC Freiburg verpflichtete daraufhin Mio Backhaus aus Bremen.

Atubolu hoffte laut taz zunächst auf einen Wechsel ins Ausland. Demnach gab es unter anderem Interesse aus der englischen Premier League. Auch Neapel, Juventus Turin und Marseille wurden im Laufe vom Transfersommer als mögliche Ziele gehandelt. Zu einem Wechsel kam es jedoch nicht.

Um die jetzige Lösung mit Eintracht Frankfurt zu ermöglichen, verlängerte Atubolu schließlich doch seinen Vertrag beim SC Freiburg.

Der Sportclub spricht von „sehr komplizierten Wochen und Monaten“. Vorstand Jochen Saier erklärte, dass die Vertragsverlängerung das Ergebnis einer zuletzt vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Atubolu gewesen sei. Mit dem Transfermodell nach Frankfurt habe der Verein nun eine zufriedenstellende Lösung gefunden.

Nach elf Jahren vorerst Abschied aus Freiburg

Für Atubolu endet damit zumindest vorübergehend eine lange Zeit beim SC Freiburg. Der gebürtige Freiburger spielte insgesamt elf Jahre für den Verein und schaffte den Weg aus der eigenen Fußballschule bis zur Nummer eins der Profimannschaft.

Beim SC hat sich die Situation im Tor unterdessen verändert. Mit Mio Backhaus kam im Sommer ein neuer Keeper nach Freiburg. Der 22-Jährige wechselte von Werder Bremen zum Sportclub und gehört seit dieser Saison zum Freiburger Torhüterteam.

Für Atubolu beginnt dagegen ein neues Kapitel in Frankfurt. Zunächst läuft die Leihe über ein Jahr. Anschließend könnte aus dem vorläufigen Abschied vom SC Freiburg ein dauerhafter Wechsel werden, falls die Bedingungen für die vereinbarte Kaufpflicht erfüllt sind. Welche Bedingungen dafür gelten, teilte der Sportclub nicht mit.

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