(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Mit nur 23 Jahren wurde Maximilian Dortu in Freiburg hingerichtet – heute gilt er als Symbolfigur der Badischen Revolution. Eine Ausstellung im Stadtarchiv zeichnet sein kurzes Leben und seinen Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit nach.

Am Mittwoch, 2. September, können Interessierte die Ausstellung bei einer kostenlosen öffentlichen Führung kennenlernen. Sie beginnt um 15 Uhr im Stadtarchiv Freiburg am Neuen Messplatz 5a. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Durch die Ausstellung führt Stadtarchiv-Leiter Florian Hoffmann.

Maximilian Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren. Die letzten beiden Jahre von seinem Leben widmete er laut Stadtarchiv dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Zunächst engagierte er sich in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 beteiligte er sich an der Badischen Revolution.

Am 31. Juli 1849 wurde Dortu auf dem Alten Friedhof in der Freiburger Wiehre „wegen Kriegsverrats“ hingerichtet.

Nach seinem Tod erklärten ihn Weggefährten schnell zum „Helden“ und „Märtyrer“. In Freiburg entwickelte sich Dortu zu einer Symbolfigur der revolutionären Bewegung von 1848 und 1849.

Die Studioausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“ zeigt wichtige Stationen von seinem Lebensweg. Zudem stellt sie Verbindungen zu weiteren Akteuren der demokratischen Bewegung her und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein.

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