(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Offenburg
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Rund um die Häufung der Waldbrände bei Zell am Harmersbach und Biberach im Ortenaukreis bündelt die Kriminalpolizei jetzt die Ermittlungen. Konkrete Hinweise auf Brandstiftung gibt es laut Polizei bislang nicht. In den betroffenen Orten sollen aber verstärkt Polizeistreifen unterwegs sein.

Grund ist die Anzahl der Flächen- und Vegetationsbrände in den vergangenen Tagen und Wochen. Besonders am Dienstag, 11. August, kam es in der Region zu mehreren Bränden. Laut Polizeipräsidium Offenburg lässt die Häufung den Verdacht aufkommen, dass möglicherweise nicht nur die aktuelle Trockenheit für die Feuer verantwortlich sein könnte.

Die Polizei betont allerdings ausdrücklich, dass derzeit keine konkreten Anhaltspunkte für eine mögliche Brandstiftung vorliegen. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen zu den Bränden nun gebündelt und zentral.

Die Ermittler suchen außerdem Zeugen. Gesucht werden Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen, die sich in den betroffenen Gebieten auffällig verhalten haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0781 21-2820 entgegen. In dringenden Fällen gilt der Polizeinotruf 110.

In Zell am Harmersbach dauern die Löscharbeiten unterdessen weiter an. Nach Einschätzung von der Polizei sind rund 20 Hektar Wald vom Feuer betroffen. Die Arbeiten könnten noch längere Zeit dauern.

Die L94 bleibt wegen vom Einsatz gesperrt. Auch der betroffene Waldbereich zwischen den Schwimmbädern von Zell am Harmersbach und Biberach darf nicht betreten werden. Die Städte und Gemeinden haben entsprechende Schilder aufgestellt.

Die Polizei warnt vor erheblichen Gefahren im abgebrannten Wald. Bäume könnten umstürzen und Äste herabfallen. Die Bevölkerung soll deshalb die Absperrungen unbedingt beachten und den betroffenen Waldbereich nicht betreten.

Bereits am Dienstagnachmittag hatten Einsatzkräfte Waldbrände in Zell am Harmersbach sowie an der B33 zwischen Biberach und Haslach bekämpft. Wegen vom unwegsamen Gelände unterstützte zeitweise auch ein Polizeihubschrauber die Einsatzkräfte.

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