(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
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Wie gesund sind die Wälder in Baden-Württemberg? Genau das wird derzeit bei der jährlichen Waldzustandserhebung untersucht. Bis Mitte August sind Expertinnen und Experten im ganzen Land unterwegs und nehmen Bäume genau unter die Lupe.
An insgesamt 323 Standorten erfassen Fachleute von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) gemeinsam mit einem Freiburger Büro für Umweltüberwachung den Zustand der Wälder. Mit Ferngläsern und Bestimmungsbüchern prüfen sie unter anderem Blatt- und Nadelverluste, Krankheiten, Schäden, das Alter der Bäume sowie deren Fruchtbildung.
Ein wichtiger Wert ist dabei die sogenannte Kronenverlichtung. Sie zeigt, wie viele Blätter oder Nadeln ein Baum verloren hat und wie stark seine Krone im Vergleich zu einem gesunden Baum ausgedünnt ist. Die Ergebnisse gelten als wichtiger Indikator für die Gesundheit des Waldes.
Laut der FVA sind die jährlichen Untersuchungen unverzichtbar. Nur durch die regelmäßigen Daten lasse sich erkennen, wie sich die Wälder entwickeln und welche Maßnahmen für ihre Anpassung an den Klimawandel notwendig sind.
Die erhobenen Daten werden nach Abschluss der Arbeiten ausgewertet und fließen in den Waldzustandsbericht Baden-Württemberg ein. Dieser erscheint zum Jahresende und wird vom Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat veröffentlicht.
Die Waldzustandserhebung gibt es bereits seit mehr als 40 Jahren. Während früher vor allem Waldschäden durch Luftverschmutzung und sauren Regen im Mittelpunkt standen, prägen heute vor allem die Folgen vom Klimawandel das Bild. Hitze, Trockenheit und Schädlinge haben in den vergangenen Jahren vielerorts zu deutlich mehr Waldschäden geführt.






