(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Für herzkranke Kinder am Universitätsklinikum Freiburg sollen Untersuchungen und Behandlungen künftig etwas leichter werden. Dank einer Spende vom Verein Fontanherzen e. V. kommt jetzt eine VR-Brille zum Einsatz, die junge Patientinnen und Patienten während medizinischer Eingriffe in virtuelle Welten eintauchen lässt.

Die Brille soll vor allem bei Blutabnahmen, Verbandswechseln oder Untersuchungen helfen. Statt sich auf die Behandlung zu konzentrieren, können die Kinder beispielsweise durch den Dschungel streifen, eine Unterwasserwelt entdecken oder Piraten und Feen begegnen. Ziel ist es, Angst, Stress und Schmerzen während der Behandlung zu verringern.

Nach Angaben vom Universitätsklinikum zeigen Studien, dass virtuelle Realität Kindern in belastenden Situationen dabei helfen kann, Schmerzen und Ängste weniger stark wahrzunehmen.

Als erster Patient testete der zehnjährige Thore die neue Technik. Er lebt mit einem sogenannten Fontan-Herz, einer schweren angeborenen Herzfehlbildung, bei der nur eine Herzkammer vollständig funktioniert. Nach mehreren Operationen wartet er derzeit auf ein Spenderherz. Die VR-Brille habe ihm geholfen, für einen Moment die Klinik auszublenden.

Der Verein Fontanherzen e. V. unterstützt bundesweit Familien mit Kindern, die mit einem Einkammerherz oder einem Fontan-Kreislauf leben. Neben Beratungsangeboten fördert der Verein auch medizinische Projekte und Forschungsarbeit. Mit der Spende der VR-Brille soll der Klinikalltag für betroffene Kinder etwas angenehmer werden.

Bild: Universitätsklinikum Freiburg

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