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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Grenzach-Wyhlen (Beschlussvorlage 2026/467)
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Die Sauna im Hallenbad Grenzach-Wyhlen steht vor dem Aus. Die Verwaltung empfiehlt, den Betrieb bereits ab der Saison 2026/27 einzustellen. Der Gemeinderat entscheidet darüber am Dienstag, 28. Juli.

Hauptgrund ist das hohe Defizit. Im Jahr 2025 verursachte der Saunabetrieb laut Gemeinde einen Verlust von 107.573 Euro. Im Jahr davor wurden 2.551 Besuche gezählt. Rechnerisch bezuschusste die Gemeinde damit jeden Saunabesuch mit 42,17 Euro.

Zusätzlich befindet sich die Anlage in einem schlechten technischen und baulichen Zustand. Allein für eine Sanierung vom Bestand wären nach einer ersten Schätzung rund 350.000 Euro nötig. Neue Attraktionen oder eine Modernisierung zu einem zeitgemäßen Wellness-Angebot wären darin noch nicht enthalten.

Weitere Kosten würden für den Außenbereich entstehen. Dieser müsste im Zuge von der Neuen Mitte Grenzach vollständig neu gestaltet werden.

Mit der Schließung könnte die Gemeinde außerdem den Personalbestand in den Bäderbetrieben um 0,8 Vollzeitstellen reduzieren. Das soll über natürliche Personalwechsel erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen sind laut Verwaltung nicht vorgesehen.

Die frei werdenden Räume liegen direkt an der geplanten Neuen Mitte Grenzach. Deshalb sollen sie im Rahmen vom Sanierungskonzept für die Zielmattenhalle und das Hallenbad auf eine andere öffentliche Nutzung geprüft werden.

Welche Angebote dort künftig entstehen könnten, ist noch offen. Die Gemeinde sieht in der Aufgabe vom Saunabetrieb jedoch die Chance, laufende Kosten zu senken, hohe Investitionen zu vermeiden und die Räume langfristig neu zu nutzen.

Auch die Haushaltsstrukturkommission hat sich für die Schließung ausgesprochen.

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