(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Die Stadt Freiburg zeichnet die Tänzerin und Choreografin Emi Miyoshi mit dem Reinhold-Schneider-Preis 2026 aus. Die in Japan geborene und heute in Freiburg lebende Künstlerin erhält den mit 15.000 Euro dotierten Kulturpreis in der Sparte Darstellende Kunst.
Miyoshi verbindet in ihren Arbeiten Tanz, Musik und Bildende Kunst. Ihre Produktionen beschäftigen sich mit Themen wie Identität, Zugehörigkeit und Vergänglichkeit. Neben ihren internationalen Auftritten engagiert sie sich seit Jahren für die Freiburger Tanzszene und leitet Workshops für Kinder, professionelle Künstlerinnen und Künstler sowie Menschen mit Parkinson.
Das mit insgesamt 6.000 Euro dotierte Stipendium wird in diesem Jahr geteilt. Jeweils 3.000 Euro erhalten das feministische Performancekollektiv Storytelling Engines sowie der Regisseur und Produktionsleiter Sascha Flocken.
Storytelling Engines steht seit 2021 für politische Theaterproduktionen mit humorvollen und experimentellen Inszenierungen. Sascha Flocken greift in seinen Arbeiten gesellschaftliche Themen auf und ist unter anderem als Produktionsleiter beim internationalen Festival „Performing Democracy“ aktiv.
Mit dem Ehrenpreis würdigt die Jury das Lebenswerk von Gerd Heinz. Der Schauspieler, Regisseur und langjährige Operndirektor prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben in Freiburg. Neben seiner Arbeit am Theater Freiburg leitete er das Opernstudio der Hochschule für Musik und setzte sich kulturpolitisch für den Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft ein.
Der Reinhold-Schneider-Preis gehört zu den wichtigsten Kulturauszeichnungen der Stadt Freiburg. Seit 2024 wird er jährlich in wechselnden Kultursparten vergeben. Die Preisverleihung findet am 20. November im Historischen Kaufhaus statt.






