(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Drei couragierte Ersthelfer haben am Sonntagabend einer 42-jährigen Schwimmerin im Moosweiher in Freiburg vermutlich das Leben gerettet. Die Frau war während des Schwimmens durch einen Krampfanfall in akute Lebensgefahr geraten.
Nach Angaben der Polizei machte die 42-Jährige gegen 20.19 Uhr mit lauten Hilferufen auf sich aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich an einer tiefen Stelle etwa auf halber Strecke zwischen der Insel im Moosweiher und dem südöstlichen Ufer. Sie hatte bereits deutlich an Kräften verloren und war zeitweise unter die Wasseroberfläche gesunken.
Eine 49-jährige Frau, eine 50-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann, die sich auf der Insel aufhielten, reagierten sofort. Sie schwammen gemeinsam zu der Frau und brachten sie mit großem körperlichem Einsatz sicher ans Ufer. Besonders hilfreich war dabei eine aufblasbare Rettungsboje, die eine der Helferinnen dabeihatte. Daran konnte sich die erschöpfte Schwimmerin zwischenzeitlich festhalten.
Während der Rettungsaktion wurde die Integrierte Leitstelle alarmiert. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und auch ein Rettungshubschrauber rückten zum Moosweiher aus. Nach einer ambulanten Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte die 42-Jährige glücklicherweise noch vor Ort wieder entlassen werden.
Die Polizei lobt das beherzte Eingreifen der drei Ersthelfer ausdrücklich. Ihr mutiges Handeln habe der Frau sehr wahrscheinlich das Leben gerettet.
Gleichzeitig erinnert die Polizei an wichtige Baderegeln. Wer in Seen schwimmt, sollte möglichst ufernah bleiben, auf Alkohol und Drogen verzichten und bei längeren Strecken möglichst eine kleine aufblasbare Rettungsboje mitführen. Diese könne im Notfall zum entscheidenden Lebensretter werden.






