(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
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Die Entwicklung vom ehemaligen Krankenhausgelände in Lörrach geht in die nächste Phase. Mit einem europaweiten Planungswettbewerb sucht die Stadt jetzt die besten Ideen für das künftige Stadtquartier auf dem rund 3,2 Hektar großen Areal.
Nach dem Umzug des Kreiskrankenhauses ins neue Dreilandklinikum soll auf der innenstadtnahen Fläche ein Quartier mit bezahlbarem Wohnraum, Arbeitsplätzen, Grün- und Freiflächen sowie sozialen Angeboten entstehen.
Grundlage für den Wettbewerb sind die zuvor abgeschlossenen vorbereitenden Untersuchungen. Sie sollen sicherstellen, dass die künftige Planung auf einer fundierten Analyse des Geländes basiert.
Der Wettbewerb wird durch eine Landesförderung in Höhe von 100.000 Euro unterstützt. Das Geld fließt unter anderem in die Durchführung des europaweiten Verfahrens.
Geplant ist ein sogenannter nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Zunächst können sich Planungsbüros bewerben. Anschließend werden 15 Teams ausgewählt, die ihre Entwürfe für das neue Quartier entwickeln. Die Stadt möchte dabei ausdrücklich auch jungen Planungsbüros die Teilnahme ermöglichen, um innovative Ideen zu fördern.
Die Wettbewerbsergebnisse bilden die Grundlage für die spätere Planung und Umsetzung des neuen Stadtquartiers. Die Auslobungsunterlagen sollen dem Gemeinderat im Juli vorgestellt werden. Nach einer geplanten Beschlussfassung im September soll die europaweite Ausschreibung im November 2026 starten.
Auf dem Gelände vom heutigen Kreiskrankenhaus soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen. Mit dem Umzug ins Dreilandklinikum beginnt die Stadt Lörrach jetzt die nächsten Planungsschritte für die Entwicklung der rund 3,2 Hektar großen Fläche.
Geplant ist ein urbanes Quartier mit bezahlbarem und zielgruppenorientiertem Wohnraum, Arbeitsplätzen, Grünflächen sowie sozialen Einrichtungen. Das Projekt zählt zu den wichtigsten Vorhaben der Stadtentwicklung und ist im Integrierten Stadt- und Mobilitätsentwicklungskonzept (ISEK 2040) verankert.
Für die Planungen erhält die Stadt Lörrach eine Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 100.000 Euro. Die Gesamtkosten der vorbereitenden Untersuchungen liegen bei 200.000 Euro.
Aktuell werden die städtebaulichen Voraussetzungen untersucht. Dabei geht es unter anderem darum, Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen, notwendige Sanierungsmaßnahmen zu ermitteln und die Grundlage für ein mögliches Sanierungsgebiet zu schaffen. Eigentümer, Anwohner und weitere Beteiligte wurden bereits in den Prozess eingebunden.
Parallel arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Stadtbau Lörrach an einem städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb. Dieser soll die Grundlage für die spätere Gestaltung des neuen Quartiers bilden.






