(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Eine neue Ausgründung aus Freiburg soll Gentherapien künftig sicherer machen. Das Start-up BiObservR, das aus der Universität Freiburg und dem Universitätsklinikum Freiburg hervorgeht, erhält dafür rund 1,2 Millionen Euro Fördermittel vom Bund.

Das Unternehmen entwickelt spezielle Testverfahren, mit denen sich früh erkennen lässt, ob neue Gentherapien unbeabsichtigte Veränderungen im Erbgut verursachen. Dadurch sollen mögliche Risiken bereits vor Studien mit Patientinnen und Patienten entdeckt werden.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte Off-Target-Effekte. Dabei verändern moderne Verfahren wie die Genschere CRISPR versehentlich andere Bereiche des Erbguts als geplant. Genau diese Risiken möchte BiObservR sichtbar machen.

Dafür kombiniert das Team moderne Laborverfahren mit computergestützten Analysen. So sollen Forschungseinrichtungen und Unternehmen besser beurteilen können, ob neue Gen- und Zelltherapien sicher genug für den nächsten Entwicklungsschritt oder eine klinische Studie sind.

Laut Mitgründerin Dr. Sandra Ammann wurde unter anderem ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Veränderungen an Chromosomen besonders präzise nachweisen lassen. Das soll die Sicherheitsbewertung neuer Therapieansätze deutlich verbessern.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des EXIST-Gründungsstipendiums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das Programm unterstützt innovative Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei, wissenschaftliche Entwicklungen in die Praxis zu bringen.

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