(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Große wissenschaftliche Anerkennung für Freiburg: Der Radiologe Prof. Dr. Fabian Bamberg vom Universitätsklinikum Freiburg ist als Mitglied in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen worden. Die Auszeichnung würdigt seine Forschung auf dem Gebiet der modernen medizinischen Bildgebung.
Der Radiologe beschäftigt sich unter anderem mit neuen Verfahren der Computer- und Magnetresonanztomographie sowie mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Ziel seiner Forschung ist es, Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Stoffwechselstörungen früher zu erkennen und Therapien besser auf einzelne Patientinnen und Patienten abzustimmen.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die sogenannte Photon-Counting-Computertomographie. Diese neue Technik liefert besonders hochauflösende Bilder und kann gleichzeitig die Strahlenbelastung für Patientinnen und Patienten reduzieren.
Außerdem verantwortet Bamberg im Rahmen der Deutschen Nationalen Kohorte groß angelegte Ganzkörper-MRT-Untersuchungen. Die gewonnenen Daten sollen helfen, Krankheitsrisiken in der Bevölkerung frühzeitig zu erkennen.
Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz spielt in seiner Forschung eine wichtige Rolle. Mithilfe lernender Computersysteme lassen sich große Mengen an Bilddaten auswerten, um Diagnosen zu verbessern und Behandlungen individueller zu planen.
Die Leopoldina wurde bereits 1652 gegründet und zählt zu den ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. Als Nationale Akademie der Wissenschaften berät sie Politik und Gesellschaft in wissenschaftlichen Fragen. Die Aufnahme gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland.
Bild: Universitätsklinikum Freiburg






