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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
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Die finanzielle Lage der Stadt Weil am Rhein spitzt sich weiter zu. Bei einer Haushaltsklausur haben Verwaltung und Gemeinderat darüber beraten, welche Projekte sich die Stadt in den kommenden Jahren noch leisten kann.

Grund für die angespannte Situation sind nach Angaben der Stadt unter anderem sinkende Gewerbe- und Grundsteuereinnahmen sowie eine schlechter als erwartete Steuerschätzung. Gleichzeitig steigen die Ausgaben, während wichtige Investitionen unter anderem in Schulen und die Infrastruktur anstehen.

Bereits im April hatte die Stadt erste Konsequenzen gezogen. Mehrere geplante Maßnahmen wurden verschoben oder gestrichen, um einen Nachtragshaushalt zu vermeiden. Oberbürgermeisterin Diana Stöcker betonte, dass die Entwicklung weiterhin Monat für Monat genau beobachtet werde.

Besonders kritisch fällt der Blick auf die mittelfristige Finanzplanung aus. Für die Jahre 2027 bis 2029 sind Investitionen von rund 80 Millionen Euro vorgesehen. Zwar verfügt die Stadt über 17,7 Millionen Euro Sondervermögen, doch Rücklagen und liquide Mittel sollen nach derzeitiger Planung bis Ende dieses Jahres aufgebraucht sein.

Eine Kreditaufnahme sieht die Stadt derzeit nicht als realistische Lösung. Nach Angaben der Verwaltung könnten Zinsen und Tilgung nicht dauerhaft finanziert werden.

Nun sollen Projekte stärker priorisiert, geplante Maßnahmen kritisch überprüft und Möglichkeiten zur Verbesserung der Einnahmen gesucht werden. Nach Angaben der Stadt sind viele der anstehenden Investitionen allerdings notwendig, um die Zukunftsfähigkeit von Weil am Rhein zu sichern.

Bild: KI-generiert

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