(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Die Waldbrandgefahr in Freiburg und ganz Südbaden erreicht in den kommenden Tagen ihren Höhepunkt. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für große Teile der Region die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe 5.
Betroffen ist nicht nur Freiburg, sondern weite Teile Südbadens. Feuerwehren, Forstämter und Behörden rufen deshalb eindringlich zur Vorsicht auf. Wegen der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen genügt bereits ein kleiner Funke, um einen Brand auszulösen.
In Freiburg wurden sämtliche Grillstellen im Stadtwald sowie die Grillzone am Opfinger See vorsorglich gesperrt. Ähnliche Einschränkungen gelten vielerorts in der Region. Offenes Feuer und Rauchen sind im Wald sowie in einem Abstand von 100 Metern zum Wald grundsätzlich verboten.
Besondere Gefahr geht von achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen aus. Auch Fahrzeuge können zum Risiko werden. Heiße Katalysatoren oder Auspuffanlagen können trockenes Gras oder Laub entzünden. Deshalb sollen Autos ausschließlich auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden.
Die Feuerwehren bereiten sich intensiv auf mögliche Einsätze vor. In Freiburg wurden spezielle Waldbrand-Einheiten aufgebaut und in den vergangenen Jahren gezielt für Vegetationsbrände ausgebildet. Auch zahlreiche Feuerwehren in Südbaden weisen derzeit verstärkt auf die hohe Gefahr hin.
Wer Rauch oder einen Brand entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 oder die Polizei über die 110 verständigen. Eine schnelle Alarmierung kann entscheidend sein, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Die Behörden appellieren an alle Besucher von Wäldern, Feldern und Naherholungsgebieten, die Regeln konsequent einzuhalten. Die kommenden Tage gelten als besonders kritisch.
Bild: KI-generiert





